

Arbeit mit dem inneren Team oder mit Stellvertretern
Unter systemischer Behandlung versteht man eine Richtung der Psychotherapie, die systemische, nicht vordergründig sichtbare Zusammenhänge und Beziehungsstrukturen zwischen Personen privat oder im Team untersucht. In der Einzelarbeit geht es auch darum, die Probleme des Klienten im Zusammenhang mit seiner Umgebung zu verstehen.
Wie funktioniert das?
Dies lässt sich einerseits durch das Aufstellen von Repräsentanten der betroffenen bzw. beteiligten Personen im Raum bewerkstelligen.
Wenn es beispielsweise immer wieder zu Konflikten im Team kommt, die die Effizienz der Arbeit negativ beeinflussen, werden fremde Personen als Stellvertreter für Chef und Teammitglieder im Raum aufgestellt und die Positionen im Raum vom Trainer verändert. Daraus ergeben sich Dynamiken, die das Problem und evtl. Lösungsansätze erkennen lassen.
Aber auch in der Einzelarbeit kann man zum Beispiel mit dem sogenannten „inneren Team“ arbeiten.
Mit Hilfe der systemischen Aufstellungen können subtile und komplexe Strukturen in kurzer Zeit sichtbar gemacht – und effizient zu einer Lösung geführt werden.
Dies gilt sowohl für die Anwendung im persönlichen Bereich als auch für den Einsatz in Organisationen.
In Deutschland ist diese Therapieform seit 2008 wissenschaftlich anerkannt.